Dienstag, 21.07.2026

Mehr illegale Müllablagerungen in Eltville belasten Umwelt und kommunalen Haushalt

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In Eltville am Rhein nimmt die illegale Entsorgung von Haushaltsabfällen offenbar deutlich zu. Nach Angaben der Stadt stammen die meisten Ablagerungen aus privaten Haushalten und reichen von Bauschutt über alte Autoreifen bis zu ausrangierten Elektrogeräten. Die Verwaltung warnt vor Folgen für Umwelt und Kommune und bittet die Bevölkerung, die vorhandenen Entsorgungsangebote zu nutzen.

Zunahme und typische Ablagerungsorte

Bürgermeister Patrick Kunkel konstatiert: „Das Aufkommen von in der Landschaft abgelagertem Müll steigt enorm.“ Stefan Seyffardt, Leiter der Eltviller StadtWerke, nennt als Fundstücke unter anderem Bauschutt, alte Autoreifen, Kühlschränke, Herde sowie Duschwannen und Badewannen. Häufig würden die Abfälle in Gräben oder auf freien Flächen hinterlassen, aber auch in der Nähe von Glascontainern und Altkleidersammelstellen fänden sich illegale Ablagerungen.

Folgen für Umwelt und kommunale Ressourcen

Laut Stadtverwaltung stellt illegal entsorgter Müll eine Gefahr für die Umwelt dar und bindet Personal der StadtWerke. Mitarbeiter seien mit der Beseitigung beschäftigt, wodurch andere Aufgaben zurückgestellt werden müssten. Kunkel weist zudem auf die finanziellen Folgen hin: Die kostenintensive Räumung hinterlassener Abfälle belaste den kommunalen Haushalt zusätzlich.

Rechtliche Konsequenzen und Entsorgungsangebote

Die Stadt weist darauf hin, dass illegale Müllentsorgung ordnungsrechtlich verfolgt wird und mit hohen Bußgeldern belegt werden kann. Entsprechende Fälle werden zur Anzeige gebracht. Als Alternative zur illegalen Ablagerung nennt die Verwaltung den Wertstoffhof des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft. Dort können private Haushalte einen Großteil ihres Abfalls größtenteils kostenfrei anliefern.

Die Öffnungszeiten des Wertstoffhofs in Wiesweg sind: Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 15 bis 18 Uhr, Mittwoch von 10 bis 18 Uhr und Samstag von 9 bis 16 Uhr. Die Stadt appelliert an die Einwohnerinnen und Einwohner, dieses Angebot zu nutzen, um Landschaft und Gemeinwesen zu schützen.

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