Die größte Drogeriekette Deutschlands, dm, die lange Zeit als beliebter Arbeitgeber galt, sieht sich mit schwerwiegenden Vorwürfen konfrontiert. Aktuelle Recherchen werfen ein erschütterndes Licht auf die Arbeitskultur bei dm, die von Mechanismen wie Druck, Angstkultur und verstärktem Einsatz von Leiharbeit geprägt ist. Besonders besorgniserregend sind die Berichte über systematisches Mobbing am Logistikstandort in Weilerswist.
Obwohl dm in finanzieller Hinsicht äußerst erfolgreich ist und im letzten Jahr einen Umsatz von 12,5 Milliarden Euro erwirtschaftete, zeigt sich nun eine alarmierende Diskrepanz zwischen dem positiven öffentlichen Image des Unternehmens und den realen Arbeitsbedingungen. Sowohl Kunden als auch Mitarbeitende schätzten dm bisher als vertrauenswürdig und nachhaltig – doch die aktuellen Enthüllungen werfen einen dunklen Schatten auf das Unternehmen.
Besonders kritisiert wird der verstärkte Einsatz von Leiharbeit und die Verschlechterung der Unternehmenskultur seit dem Geschäftsführungswechsel im Jahr 2019. Diese Entwicklungen stehen im klaren Widerspruch zur offiziellen Unternehmensphilosophie von dm.
Die zunehmenden Vorwürfe von Mobbing, Druck und unethischen Arbeitspraktiken werfen ernsthafte Fragen über die tatsächliche Arbeitsrealität bei dm auf. Es wird deutlich, dass das positive Image des Unternehmens durch interne Probleme und negative Auswirkungen auf das Betriebsklima getrübt wird. Die Diskrepanz zwischen dem öffentlichen Bild und der Realität bei dm ist offensichtlich und erfordert dringende Maßnahmen, um das Vertrauen der Öffentlichkeit zurückzugewinnen.