Samstag, 10.01.2026

Oberbürgermeister empfängt Sternsinger und nimmt Thema Kinderarbeit auf

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Oberbürgermeister Gert Uwe Mende hat am Dienstag, dem 6. Januar, rund 30 Sternsinger aus mehreren katholischen Gemeinden im Rathaus empfangen. Die Kinder und Jugendlichen brachten wie üblich den Segensspruch an der Rathauspforte an und bezeichneten dabei Christus mit den Buchstaben C+M+B, Christus mansionem benedicat, Christus segne dieses Haus.

Empfang und Anliegen

Die Gruppen kamen aus den Pfarreien St. Bonifatius, St. Birgid sowie St. Peter und Paul. Mende dankte den Sternsingern für die Segenswünsche und hob ihren Einsatz für Kinderrechte hervor. Er sagte, die Rechte von Kindern müssten weltweit und vor Ort besser geschützt werden, unter anderem Schutz vor Krieg, gewaltfreie Erziehung, Bildung und Fürsorge. Kinderarbeit sollte es eigentlich nicht geben, so Mende, und es sei richtig, dass die Sternsinger auf dieses Problem aufmerksam machen.

Thema der Aktion 2026

Die bundesweite Aktion steht 2026 unter dem Motto „Schule statt Fabrik, Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Im Mittelpunkt steht die Bekämpfung ausbeuterischer Kinderarbeit. Partnerorganisationen der Sternsinger setzen sich in zahlreichen Ländern dafür ein, Kinder aus Arbeit zu befreien und ihnen den Schulbesuch zu ermöglichen. Dazu gehören unter anderem Förderkurse, Wiedereinschulungsmaßnahmen und Projekte, die verhindern sollen, dass Kinder die Schule abbrechen.

Brauchtum und Solidarität

Das Sternsingen geht auf einen Brauch zurück, der bis ins Mittelalter reicht. Als Könige verkleidete Jungen und heute Mädchen zogen damals durch die Straßen und erinnerten an den Weg zur Krippe. Das Kindermissionswerk hat die Tradition 1959 mit der Aktion Dreikönigssingen neu belebt. Heute gilt die Aktion als eine der weltweit größten Solidaritätsaktionen von Kindern für Kinder.

Vor dem Rathaus entstand ein gemeinsames Foto mit dem Oberbürgermeister und den Sternsingern.

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