Samstag, 10.01.2026

Handschriftliches Matthäus-Evangelium als Geschenk an Hanauer Stadtspitze

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Ein handschriftlich abgeschriebenes Matthäus-Evangelium ist am vergangenen Mittwoch an Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri übergeben worden. Das Buch entstand im Rahmen der Aktion „Die Bibel abschreiben“, die während des Hanauer Bürgerfestes im Zelt der Evangelischen Allianz stattfand. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher trugen durch das Abschreiben einzelner Verse zum Entstehen des Werks bei.

Übergabe und Stellungnahmen

Bei der Übergabe bezeichnete Dr. Maximilian Bieri die Aktion als Ausdruck des Engagements vieler Menschen. Sie zeige, wie gemeinschaftliches Handeln ein besonderes Zeichen setzen könne, sagte er. Bieri betonte zugleich, die Übergabe verstehe er auch als Beitrag zum Dialog zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen in der Stadt.

An der Übergabe nahmen Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Allianz Hanau e. V. sowie Mitglieder anderer Kirchen teil. Genannt wurden Gerd Möller als Vorsitzender, Jutta Möller als Koordinationsbeauftragte, Anette Ducastel von der C3 Church Hanau und der Initiator der Aktion, Andreas Schulz von der Adventgemeinde Hanau. Das Evangelium ist als gemeinsames Weihnachtsgeschenk an Oberbürgermeister Claus Kaminsky und Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri vorgesehen.

Hintergrund der Initiative

Die Aktion „Die Bibel abschreiben“ wurde 2016 erstmals mit dem Johannesevangelium begonnen und 2024 mit dem Markusevangelium fortgesetzt. Mit dem nun abgeschlossenen Matthäus-Evangelium handelt es sich um das dritte der vier Evangelien, das auf diese Weise erstellt wurde. Ziel der Initiative ist es nach Angaben der Organisatoren, Besucherinnen und Besucher auf niedrigschwellige Weise mit biblischen Texten in Kontakt zu bringen und zugleich Wertschätzung für kommunales Engagement sichtbar zu machen.

Ausblick

Für das Bürgerfest 2026 ist geplant, das Lukasevangelium abzuschreiben und damit die Reihe der vier Evangelien zu vervollständigen. Initiator Andreas Schulz und die beteiligten Gemeinden kündigten an, die Aktion weiterzuführen, um das gemeinschaftliche Schreiben auch künftig als Begegnungsform in das Veranstaltungsprogramm der Stadt einzubringen.

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